
In der Kategorie Mähbriefe am 21.02.12 um 22:21 Uhr veröffentlicht.
Liebes mäh,
im Moment geistern mir ganz viele Gedanken durch den Kopf. Ich les ja auch andere blogs. Jaja ich weiß, Du nicht, echte Männer lesen keine blogs ❤. Nun ist das ja so, dass das, was man liest nicht einfach im Kopf vorbeirauscht und nun ist dort ganz vieles, das herumfunkt.
Wie man sich selbst sieht und so…. jaja keine Sorge, ich fang nicht an zu philosophieren. Aber ich hab ein so schönes Kommentar woanders gelesen. Nämlich, dass die introvertierten Menschen eigentlich genau diejenigen sind, die sich gar nicht soviel mit sich selbst beschäftigen und dann musste ich sofort an Dich denken und hab Dich vermisst. Jaja, ich seh Dich nicht als introvertiert. Du bist nur so, wie Du bist. Einfach Du. Ohne dass Du Dir Gedanken drüber machst, wie Du wirkst. Manchmal find ich Dich doof, aber sogar das ist Dir egal. Und das mag ich so an Dir. Diese Ruhe. Dieses In-Sich-Ruhen. Jaja, ich hör schon auf, ich werd nicht philosophisch!
Komm doch bald wieder aus dem Urlaub zurück. Ich mein, ich brauch Dich zwar nicht, aber ach, ich bin ja das Gegenteil von Dir. Ein ewiges funkenschlagendes Feuerwerk, von dem Du Dich nicht beeindrucken lässt. Siehst Du, ich überlege doch ständig wie ich bin, zumindest wie ich auf Dich wirke. Als wenn es das wichtigste auf der Welt wäre! Dabei ist Dir das ja ganz egal. Und das ist irgendwie das Schöne.
Du löscht das Fieberfeuer.
Hmm, naja. Ich freu mich jedenfalls, wenn Du wieder da bist. Ich hoffe Du mailst dann bald mal zurück. Und ich hoffe Du zeigst mir auch ein paar Bilder vom Urlaub. Ach.
Weißt Du. Auch wenn ich Dich nicht brauch, brauch ich Dich ja doch.
Tschüß,
Deine mietze

In der Kategorie Fremdgut am 18.02.12 um 21:19 Uhr veröffentlicht.
Nachdem ich heute den ganzen Tag schon fleißig alles in Kisten verfrachte, Bücher verstaue, Kleinteile mit Kleber festtackere, hab’ ich mir gedacht, dass ich mir zur Entspannung ja ein bisschen Musik gönnen könnte.
Nachdem ich sämtliche CDs auf meine Festplatte kopiert habe, müsste man meinen, ich hätte eigentlich genug zur Auswahl an Musik. Aber ja… so wie es eben immer ist, man will stets das, was man nicht hat.
In Istanbul… ja, das Heimweh hat mich doch gestern sehr heftig ergriffen, … in Istanbul also, hab ich immer gerne die Gruppe Duman gehört. Ich war ganz verzaubert und hin und weg von der Musik. Ich weiß, türkische Musik, da denkt man an orientalischen Pop. Ich find die Gruppe trotzdem genial, auch wenn natürlich orientalische Einflüsse drin sind, aber ich mag das auch.. Aber nichtsdestotrotz, die Musik von Duman ist jetzt nicht das, was ich unter der typischen orientalischer Musik verstehe.
Manche weigern sich ja standhaft auf meine Empfehlung hin bei youtube zu klicken, weil sie finden, dass die Musik in der Türkei ja per se schlecht ist. Find ich nicht! Aber wer weiß, vielleicht lässt sich so mancher dazu zu überreden, doch mal auf die links zu klicken, nachdem ich die Gruppe hier ganz stolz bewerbe. Ich grübel nur, welches Lied ich hierfür auswählen soll. “Herşeyi Yak” oder doch eher “Aman Aman”?
Eigentlich mag ich alle ihre Lieder, und damit sich die Vorurteile nun eventuell endgültig für diejenigen bestätigt, die über die orientalische Musik motzen, nehm ich einfach das “orientalischere”. Ach, diese Stimme, dieser Sänger, ach!
ach ich nehm einfach beide und setz sie als link.
(Mal sehen wie lange das Video noch online ist, bestimmt meckert die GEMA bald und setzt es auf youtube ab)

In der Kategorie Blitzgewitter, Feuerwerke am 17.02.12 um 23:31 Uhr veröffentlicht.
Bald ist es soweit, ich werde mir ein neues Handy anschaffen! Ein bisschen traurig stimmt es mich dennoch, weil ich mein Sony Ericson sehr geliebt habe. Damals hab ich es nur gekauft, weil es eines der ersten Handys war mit einer 5(8?)-Megapixel-Kamera. Das Handy hat mir stets treue Dienste geleistet, es hat mich nach Bern, Istanbul, Berlin, Rom und Paris begleitet. Es ist eigentlich schon eher ein Tagebuch als eine Kamera. Vorhin beim Durchkämmen bin ich wieder auf viele Erinnerungen gestoßen.
Aber ich kann mich letztendlich auch nicht gegen die Smartphone-Revolution wehren und deswegen gebe ich, jetzt wo ich bald zu Arbeiten anfange, meinen Widerstand auf. Ja, jetzt heißt es noch warten auf das erste Gehalt und auf das Traumhandy (welches, das verrate ich an dieser Stelle noch nicht, aber ich habe mich tatsächlich nach langem Überlegen gegen das iPhone entschieden).
Nun hatte ich heute noch eine Diskussion mit einer bezaubernden jungen Frau und habe dann ganz keck behauptet, dass die Fotos meiner Handycam auch nicht viel schlechter seien als die Fotos einer Spiegelreflex. Naja. Ich hatte viele gute Fotos in meinem Gedächtnis. An was ich aber nicht gedacht hatte, war, dass sich auch mein Blick hinsichtlich der Fotografie mittlerweile sehr verändert hat. Nun erkenne ich fehlende Tiefe, Rauschen, schlechte Lichtwahl und so weiter und so fort. Jetzt wüsste ich auch immerhin, wie man all diese Fehler beheben kann. Mein Kurs an der Journalistenakademie hat mir da sehr weitergeholfen.
Nichstdestotrotzen. Photographieren hängt nicht nur von der Technik ab. Selbst mit einer mittlerweile altmodischen Digicam kann man bei den richtigen Lichtverhältnissen und ein paar gewagten Einstellungen ganz schöne Effekte zaubern. Ich habe nun eine Sammlung meiner schönsten Schnappschüsse zusammengebastelt. Ich erhebe auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, für das Durchforsten unendlich vieler Fotos hatte ich heute einfach nicht die Geduld. Egal, viel Spaß damit und sagt mir ruhig ehrlich Eure Meinung! Ich bin aber mittlerweile auch der Meinung, dass man mit einer richtigen Kamera doch nochmal tausendmal bessere Bilder produzieren kann. Trotzdem, schön sind sie trotzdem irgendwie!

In der Kategorie Farbenfieber, Feuerwerke am 05.02.12 um 16:45 Uhr veröffentlicht.
Voll niedlich. Das Bild hab ich grad gefunden beim Zusammenpacken für den Umzug. Ein Mietze-Bild aus meiner Kindergartenzeit.

Gerade bin ich die “Gemälde” meiner “Anfangszeit” durchgegangen und mußte oft genug darüber lachen. Bei manchen Bildern bin ich total erstaunt, über ihre Genialität, die ich als unwissendes Etwas einfach aufs Blatt gezaubert habe. Andere Bilder hingegen sind so fürchterlich schlecht, dass ich mich dafür bitterlich schämen müsste.
In meinem Leben gab es mal einen Mann, der mir sehr viel bedeutet hat und der mich sehr gefördert hat. Ohne ihn, wär ich nicht da, wo ich jetzt bin. Nein, nein, das ist keine Liebesgeschichte. Ich war 11 Jahre alt und zum ersten Mal hatte ich einen Lehrer in der Schule, der nicht der Meinung war, dass alles was mich ausmachen würde, meine Behinderung wäre. Er war der Erste, der geradezu begeistert von meinen Bildern war. Er war selbst eine Künstlerseele, hatte eine separate Wohnung voller Gemälde und er mochte mich. Ich weiß noch gut, wie wir oft zusammen beratschlagt haben, welches Malthema wir der Klasse als nächstes aufgeben. Er hatte Ideen, die weit über den normalen Kunstunterricht hinausgingen. Er ließ uns Müllhalden malen, Roboterschlachten, Tennisspiele, Fußgängerzonen, oder auch mal eine Geisterbahn. Immer gab es, wenn jemand sein Bild fertig hatte, das nächste Thema.
Ich glaub ich muss Euch nicht sagen, wer das Persönchen war, das immer zuerst fertig war. Aber jetzt, wo ich all die Bilder sehe, bin ich doch ein wenig verärgert darüber, wie schnell und lieblos ich die meisten von ihnen angefertigt habe. Ich erinnere mich noch, dass für mich immer der Kick darin bestand, das neue Thema zu erfahren und sich etwas Neues ausdenken zu dürfen. Und ich erinnere mich, wie wir oft über meine Bilder saßen und herumgekichert haben, besonders dann, wenn er wieder eine meiner mietzischen ironischen Zeichnungen entdeckt hatte, die ich in jedem Bild unterbrachte. Ach war das schön, ich hab diesen Lehrer wirklich von ganzen Herzen geliebt. Ohne ihn wär ich nicht da, wo ich jetzt bin. Denn aus der versetzungsgefährdeten Schülerin wurde plötzlich eine Einser-Schülerin, die wenig später auf eine höhere Schule wechseln konnte.
Ohne ihn wäre ich eingegangen und ich denk noch oft und gern daran, wie er mich immer seine kleine Künstlerin genannt hat.
P.S. Ich werde mal beizeiten ein paar von seinen Themenbildern einscannen, ich muss heute noch darüber lachen, wenn ich wieder irgendetwas Schräges entdecke.

In der Kategorie Farbenfieber am 21.01.12 um 12:00 Uhr veröffentlicht.
Grün, statt blau. So ist es besser. Eine Waldfee gehört nun mal in den Wald und nicht unter freien blauem Himmel. Nun bin ich zwar nicht mehr verliebt in mein Bildchen, manche Lieben sind eben nur ein kurzes Strohfeuer, aber jetzt bin ich zufrieden.
Ja, nachdem wir uns entschieden haben. Meine kleine Waldfee… ach ich bin so verliebt in sie. Mal sehen ob ich morgen immer noch genauso denke… aber ach.. ich könnte sie grad ständig anschauen und mich freuen.
Okay, der Hintergrund ist nicht ganz perfekt, ich hätte ihn doch eher grün machen sollen oder braun, wie ich das vorhatte, aber in dem Fall hab ich mich einfach nicht getraut. Blau steht außerdem für Freiheit und meine kleine Waldfee ist ein freies Geschöpf. Sie macht was sie will. Ja, ich mag sie, das geb ich ganz unbescheiden zu!
So gerne, dass sie jetzt auch das Artikelbild für die Kategorie Farbenfieber wird. Morgen fotografier ich sie nochmal bei Tageslicht, aber eigentlich schaut sie fast genauso aus wie auf dem hier abgebildeten Bild, nur nicht ganz so rot… aber das ist eh immer so ein blödes Farbenproblem, in Echt harmoniert sie jedenfalls mit ihren Farben. Ach!
Wie inspirierend so ein kurzer 3-Minuten-Bericht über Hennamalerei doch sein kann. Jetzt hab ich zwar keine Hennafrau, dafür ein wildes Wald- und Wiesengeschöpf.


In der Kategorie Mähbriefe am 11.01.12 um 19:01 Uhr veröffentlicht.
Kleines mäh,
ich kann nicht viel schreiben, weil ich unendlich müde bin. Den ganzen Tag lese ich schon politisches Zeug und es ist so naja, ein bisschen fad. Aber ich muss mich ja weiterbilden und auf mögliche Fragen in möglichen Vorstellungsgesprächen antworten können.
Aber das war gar nicht das was ich sagen wollte.
Eigentlich wollte ich nur sagen, dass Du ein echter niedlicher Muhackel bist. Einfach nur so. Und bitte nicht aufregen wegen dem niedlich! Immerhin ist es nicht Dein verhasstes s-Wort!
Ach manchmal möcht ich Dich einfach nur gern knuffen, so wie heute. Naja gut ich bin ja schon ruhig, zuviel Sentimentalität tut Dir nicht gut, ich weiß!
*knuff*
tschüss,
Deine mietze

In der Kategorie Mähbriefe am 31.12.11 um 19:07 Uhr veröffentlicht.
Liebes kleines Mäh,
so, nun ist schon wieder ein Jahr rum. Ich weiss gar nicht wo Du nun steckst, ich vermute mal da auf der Landkarte, wo es ganz im Osten ist, weil Du gar nicht da bist.
Ich hab Dir eine doofe Email geschickt, geb ich zu. Es tut mir fast schon ein bisschen leid, weil ich so übellaunig war, aber das musst Du doch verstehen. Ich fand das ganz schön gemein, dass sie mir einfach so abgesagt haben. Weisst Du, der kleine Chef hatte gesagt er will mich haben, er sei schon total von mir überzeugt… das klingt doch wie eine Zusage oder nicht?
Vielleicht verstehst Du dann, dass ich so enttäuscht war. Und außerdem, die Absage, die kam mit der Post. So ein zerknitterter Zettel, mit Tippfehlern und dann war noch was durchgestrichen, mit Kugelschreiber! So wenig war ich denen wert, nicht mal die Mühe haben sie sich gegeben, mir eine gescheite Absage zu schreiben. Das hat mich schon ganz schön getroffen! Jaja, sag mir nur, dass ich es nicht persönlich nehmen soll, das sagen alle, aber ich nehms persönlich. Aber ich hätte gleich wissen sollen, dass der Laden nichts taugt, schon in Ihrer Stellenanzeige waren Tippfehler! Und die Webseite von denen ist auch voll hässlich. (nein ehrlich ganz ehrlich, da sind so viele Fehler drin, nicht mal ihr HTML ist valide, die können gar nichts.). Für so jemanden arbeite ich doch nicht, oder?! Ich mein, die waren sogar zu doof zu sehen, was ich alles kann. Nur weil ich ein bisschen aufgeregt war. Ungefähr so, als ich Dich das erste mal sah. Wahrscheinlich hast Du deswegen auch so schnell die Flucht ergriffen, hm? Ach blödes kleines mäh. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich Dich auch viel lieber wieder sehen als diese doofe Stelle. Aber Dich seh ich ja eh nie wieder!
Du musst übrigens das nicht so wortwörtlich nehmen, dass ich gesagt habe, dass Du mir gar nicht mehr schreiben brauchst. Das war ein bisschen, naja unüberlegt! Ich war eben enttäuscht! Du darfst mir auch zurückschreiben wenn Du magst. Eigentlich fände ich es voll doof von Dir wenn Du nicht zurückschreibst. Wehe, Du lässt Dich von meiner übellaunigen Mail letztens beeindrucken, Du kennst mich doch, manchmal bin ich eben ein bisschen naja Dings eben! Dafür ist seit heute wieder alles gut! 3 Tage hab ich geschmollt wegen der Jobsache, ich hab zuerst gedacht, es geht leichter und einfacher, aber es ging gar nicht so einfach.
Naja, also was ich eigentlich sagen wollte, weil ich ja meine Neujahrswünsche nicht so mietzisch wie sonst formuliert habe. Ich wünsch Dir hier auf diesem Weg noch alles Gute und Schöne und Liebe für das Jahr 2012. Pass gut auf Dich auf wenn Du hineinrutscht und vergiss mich nicht ganz, ich brauch Dich auch noch ein bisschen im Neuen Jahr (natürlich nicht wirklich! Nur wegen dem Tippspiel, Du weisst doch, ich muss noch gegen Dich gewinnen! Wir gehen übrigens jetzt bald zu einem Basketballspiel des FCB, das hab ich meinen Neffen zu Weihnachten geschenkt, das wollte ich Dir alles noch erzählen, aber ich habs vergessen). Ach doofes kleines mäh, ich mag Dich wohl auch noch im Neuen Jahr, auch wenn Du immer so lame bist.
Tschüss
Deine mietze
P.S. Und auch dem Rest hier wünsche ich von ganzem Herzen natürlich auch ein frohes Neues Jahr, mögt ihr stets die Sonne zwischen den Wolken sehen und wenn es Nacht ist, dann stellt Ihr sie Euch eben vor!
P.P.S. Guck mal!!! Hier kann man auch ❤-tags setzen!! Wie genial!! Jaja, sei ruhig, ich weiss, Du hast keine romantische Ader, aber ❤-tags!! ❤-tags!! Unglaublich! Da müsste sogar Dein kleines Kieselstein-Herzchen ein bisschen höher schlagen! Dein Kieselstein-❤!! Jaja, ich bin schon ruhig, ich geh ins Bett!
P.P.P.S. Wenn ich ganz viele ❤ setze, wird es immr größer!! Wir beide, Du und ich, wir spielen jetzt den Grinch nach! Du bist der Grinch und ich sorge dann dafür, dass Dein kleines grünes ❤ bald immer größer wird und lustig klopft… das ist doch mal ein guter Vorsatz fürs neue Jahr
P.P.P.P.S. Ja, Du siehst, ich hab die Jobsache wirklich verwunden, ich bin wieder so übermütig wie eh und je… sei nicht sauer kleines mäh, Du kennst mich doch, wenn ich wieder Blödsinn machen kann und man mich nicht wieder belehrt und zurückweist, dann bin ich glücklich (ich mach das ❤ sooooooooo groß!) (Der Sekt ist schuld, es ist schon Neujahr hier!)
P.P.p.P.P.P.S. Kleines mäh, kleines mäh!